Wenn von Photovoltaik die Rede ist, geht es meist um Module, Wirkungsgrad und Stromertrag. Ein Bauteil bleibt dabei oft unbeachtet, obwohl es über die Ökobilanz der gesamten Anlage mitentscheidet: die Unterkonstruktion, auf der die Module montiert werden. Bei Dietmar Allig PV Bau ist das bewusst kein Aluminium- oder Stahlgestell, sondern Holz.

Warum überhaupt Holz statt Metall?

Metall-Unterkonstruktionen sind Industriestandard – aus gutem Grund: robust, langlebig, weit verbreitet. Ihre Herstellung ist allerdings energie- und ressourcenintensiv. Holz bietet eine Alternative, die in mehreren Punkten anders abschneidet:

  • Deutlich geringerer CO2-Fußabdruck in der Herstellung im Vergleich zu herkömmlichen Metallgestellen.
  • Natürlicher CO2-Speicher: Solange das Holz verbaut ist, bleibt der gebundene Kohlenstoff gespeichert.
  • Recyclebar am Ende der Nutzungsdauer, ohne aufwendige Trennverfahren.
  • Einfach zu montieren – auch für Laien, ohne Schweißarbeiten oder Spezialwerkzeug.

Wichtig ist dabei: Holz muss dazu keinen Kompromiss bei Stabilität oder Haltbarkeit eingehen. Richtig verarbeitet und konstruiert, trägt eine Holzunterkonstruktion Solarmodule über Jahrzehnte – genau wie eine Metallkonstruktion, nur mit einer besseren Ökobilanz.

Der Materialaufbau im Detail

Die Trägerelemente von Dietmar Allig PV Bau bestehen aus einem Sandwich-Aufbau mit weiß melaminbeschichtetem Birkensperrholz: Die weißen Melamin-Außenlagen schützen vor Witterung und sorgen für eine klare, moderne Optik, während der Birkensperrholz-Kern die Stabilität liefert. An den Kanten bleibt das warme, natürliche Holz sichtbar – ein bewusstes Gestaltungsdetail, das zeigt, aus welchem Material die Konstruktion tatsächlich besteht.

Der Tüftler-Gedanke dahinter

Die Entscheidung für Holz ist kein Zufall, sondern Ausgangspunkt der gesamten Produktidee von Gründer Dietmar Allig. Aus Unzufriedenheit mit bestehenden Lösungen – opake Module auf schweren Metallgestellen – entstand ein eigenes Konzept: lichtdurchlässige Module auf einer Holzkonstruktion, die sich nachhaltiger herstellen, montieren und irgendwann auch wieder zurückbauen lässt.

Was Holz für Ihr Projekt bedeutet

Ob Terrasse, Carport oder Agri-PV-Fläche: Eine Holzunterkonstruktion fügt sich optisch harmonischer in Garten- und Landschaftsbilder ein als kaltes Metall, lässt sich modular erweitern und passt zur Grundidee der doppelten Flächennutzung – nachhaltig gedacht von der Konstruktion bis zum Modul.

Häufige Fragen zur Holz-Unterkonstruktion (FAQ)

Hält eine Holzkonstruktion genauso lange wie eine Metallkonstruktion?

Richtig verarbeitet und konstruiert, ist eine Holzunterkonstruktion auf Langlebigkeit ausgelegt und für den dauerhaften Außeneinsatz konzipiert.

Ist Holz witterungsbeständig genug für den Außeneinsatz?

Die weiße Melaminbeschichtung schützt den Birkensperrholz-Kern vor Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen, während das Kantendetail den natürlichen Werkstoff sichtbar lässt.

Warum ist Holz nachhaltiger als Metall?

Holz speichert CO2, ist recyclebar und benötigt in der Herstellung deutlich weniger Energie als die Gewinnung und Verarbeitung von Metall.

Kann ich eine Holzkonstruktion selbst montieren?

Ja, das modulare System ist bewusst so konzipiert, dass es auch ohne Spezialwerkzeug oder Fachausbildung montiert werden kann.

Nachhaltig bauen mit Dietmar Allig PV Bau

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